Foto: Gunnar Fehlau

Transcimbrica 2020: Joshs Bike nach 1369 Kilometern

Wer unsere Ankündi­gung und den Bericht über Josh’s Aben­teuer Tran­scim­bri­ca gele­sen hat, der ist bestens über die Rund­fahrt von Ham­burg nach Ska­gen, Däne­mark informiert. Hier nochmal die Kurz­fas­sung: Die Tran­scim­bri­ca startet um genau 00:01 Uhr (dieses Jahr am 7. März) am Ham­burg­er Café “Time­less”. Knapp 50 Teil­nehmer leg­en eine Dis­tanz von 1.369 km zurück und ver­sor­gen sich dabei selb­st. An 4 Check­points müssen Bewe­is­fo­tos mit einem Tran­scim­bri­ca-Fläschchen gemacht wer­den, das samt Fahrer zurück nach Ham­burg muss – doch nur die wenig­sten schaf­fen das auch!

Josh hat­te bei sein­er ersten Tran­scim­bri­ca mit beson­ders widrigem Wind und Wet­ter zu kämpfen, hat es aber in ein­er beachtlichen Zeit wieder zurück nach Ham­burg geschafft. Am besten liest du dir also erst den ganzen Bericht durch, bevor du hier weit­er­scrollst. Denn hier geht es um die Frage, wie sieht so ein Fahrrad nach 1369 Kilo­me­tern aus, die durch ein Land führten, das zu großen Teilen aus Dünen beste­ht?

Die Antwort lautet: sandig.

Josh nach sein­er ersten Tran­scim­bri­ca. Sieht gar nicht so dreck­ig aus oder? Dann warte mal ab, bis wir genauer hin­schauen.

Wo geho­belt wird, fall­en (keine) Späne: ob Regen oder Schweiß das Cock­pit sand­frei gelassen haben, lassen wir mal dahin gestellt. Wir tip­pen auf Regen.

Auf die Scheiben­brem­sen hat sich eine dicke Schicht Sand gelegt. Wer sich die Bremss­cheiben anschaut, der erken­nt, dass der Sand die Ober­fläche regel­recht abgeschmirgelt hat.

Der Sand ist bis in die let­zten Eck­en gekrochen – sog­ar zwis­chen die Kabel­binder.

Das Ket­ten­blatt der SRAM Apex hat den Sand – buch­stäblich – mit knirschen­den Zäh­nen ertra­gen müssen.

Trotz­dem hat der Antrieb prob­lem­los durchge­hal­ten. Hut ab.

Man möchte wahrschein­lich gar nicht wis­sen, in welche Ritzen des Schaltwerks der Sand seine Wege gefun­den hat.

Hat wohl mit am meis­ten gelit­ten: der Reifen. Das Pro­fil des WTB Byway ist trotz­dem noch top in Schuss.

Mac­Gyver-Kon­struk­tion: um das Schutzblech mon­tieren zu kön­nen, hat dieses Stück Plas­tik und viele Kabel­binder als Brücke für die Befes­ti­gungss­chraube gedi­ent.

Hat aber ein­wand­frei funk­tion­iert!

Alle Fahrzeit-Berichte zur Tran­scim­bri­ca 2020 find­est du hier.