Miyata760SR

Feinster Stahlrahmen “Made in Japan”

Garagenfund #1 : Ein MIYATA Stahlrahmen aus den 80er Jahren

Was für ein Schatz! Gle­ich hin­ter dem Gara­gen­tor. Eigentlich war ich unter­wegs um Dinge, die unwichtig gewor­den sind, zu entsor­gen. Ein­fach um mehr Freiraum im Kopf und in mein­er Garage zu schaf­fen. 

Mein Nach­bar war der Mei­n­ung zu viel freier Raum sei nicht gut für mich und ob ich nicht an einem alten Rad inter­essiert wäre. Das alte Ding in der Ecke sein­er Garage würde er gerne loswer­den. Neugierig gewor­den, weil ich weiß, dass er nicht nur mit Hil­fe eines E‑Bikes zum Rad­sportler wurde, wollte ich gerne wis­sen mit was er früher jeden Tag seine Run­den gedreht hat um sich fit zu hal­ten. 

Was dann hin­ter Deck­en, Kar­tons und Klapp­tisch ver­bor­gen ans Licht kam war ein Traum: ein Miy­a­ta Stahlrah­men aus dem Laden des leg­endären Rah­men­bauers Wim Grunewald. In den 70er und 80er Jahren waren Stahlrah­men von Mija­ta auf allen Rennstreck­en dieser Welt präsent. Handge­fer­tigte Rah­men mit denen zum Beispiel 1981 die Tour de France-Etappe nach L’Alpe d’Huez gewon­nen wurde.

Das ganze Rad ist in einem Zus­tand, den man sich nur wün­schen kann. Aus­ges­tat­tet mit Kom­po­nen­ten von Shi­mano, einem gut ein­gerit­te­nen Sat­tel von Brooks und Decals, die eine lange Zeit unbeschädigt über­standen haben. Einzig die Reifen sind durch Stand­plat­ten nicht mehr zu gebrauchen.


Text/Foto: Michael Eibes

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