Nach den Herbstferien: Wellness für dein Bike

Text: Jana Zori­cic // Bilder: Jana Zori­cic, Sebas­t­ian Beil­mann

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, wie man so schön sagt. Aber das heißt nicht, dass man auch ein biss­chen Arbeit in die Nach­bere­itung steck­en sollte. Warum dein Fahrrad eine größere Rolle in dein­er Urlaub­snach­bere­itung spie­len sollte, das erk­lären wir hier.

Gewohn­heit­en der Fahrradpflege ver­hal­ten sich eigentlich ähn­lich wie übliche Haushalt­stätigkeit­en: entwed­er man hat Mut zu Unor­dentlichkeit, macht nur das Nötig­ste oder wis­cht jeden Krümel sofort weg. Über­tra­gen auf das Fahrrad ergibt das fol­gende Szenar­ien: 1. das Fahrrad ist das ganze Jahr dreck­ig 2. Das Fahrrad wird nur nach grober Matsch­pack­ung kurz abge­spritzt. 3. Das Fahrrad sieht nach jed­er Aus­fahrt wie neu.

Ein Beispiel dafür, wie dein Fahrrad nicht ausse­hen sollte.

Dieser Effekt schlägt nochmal um ein vielfach­es in eine der drei beschriebe­nen Rich­tun­gen, wenn man mit dem Fahrrad in den Urlaub fährt. Denn im Bike-Urlaub ist das Bike die Quelle des Spaßes. Wochen­lang wird das Bike jeden Tag gequält, denn die Zeit will ja genutzt wer­den.

Ist der Urlaub vor­bei, ist das Fahrrad aber lei­der das let­zte, was beson­ders viel Liebe bekommt.

Das Auto ist aus­geräumt, die Klam­ot­ten sind gewaschen, man stellt sich men­tal schon auf den alten Arbeit­sall­t­ag ein. Jet­zt noch das Fahrrad putzen? Nee, mach ich später. In den meis­ten Fällen kommt eine zweite Schicht Dreck oben­drauf, wenn man das Bike ein­fach bis zur näch­sten Aus­fahrt in der Ecke hat ste­hen lassen.

Das Wellnessprogramm für dein Bike

Dein Bike hat wochen­lang Schw­er­star­beit geleis­tet, jet­zt hat es sich sein eigenes Well­nesspro­gramm ver­di­ent! Wenn du dich an unsere Tipps von unserem let­zten Bike-Urlaub Artikel gehal­ten hast, dann hättest du die Basics der Bikepflege bes­timmt schon drauf – aber dann wäre dieser Artikel ja sinn­los! Deswe­gen hier nochmal zum mitschreiben.

Dieses Bild müsstest du schon aus dem ersten Teil unseres The­mas Bike-Urlaub ken­nen.

1. Grundreinigung

Erst­mal den groben Dreck vom Rad runter kriegen! Dafür ist der Tunap Sports Inten­siv-Reiniger da.

1. das Fahrrad ein­mal grob abwaschen
2. Tunap Sports Inten­siv-Reiniger gut durch­schüt­teln, bevor es an den Ein­satz geht.
3. Gut ein­seifen! Danach 5 Minuten ein­wirken lassen.
4. Gut abwaschen, fer­tig! Mach dir um die Wiese keine Sor­gen, die kann das ab.

2. Antrieb reinigen

Meis­tens funk­tion­iert deine Schal­tung nur nicht mehr so gut, weil sie dreck­ig ist. Es hat also nicht nur das Mate­r­i­al was davon, wenn du dich um deinen Antrieb küm­merst, son­dern auch du. Du musst nichts nachjustieren oder erset­zen, son­dern ein­fach ein biss­chen schrubben. Dafür nehmen wir den Tunap Sports Antrieb­sreiniger und die Vox­om Fold­ing Brush.

1. Reiniger auf der Bürste verteilen. Dank dem Sprühkopf kann man den Reiniger ergiebiger nutzen, als wenn man ihn direkt auf die Kas­sette sprüht.
2. Gut schrubben! Ich musste den ausklapp­baren Kamm nicht nutzen, da ich nur feinen Sand auf der Kas­sette hat­te – dafür musste die Bürste härter arbeit­en.
3. Mit der kleinen Bürste kann man die Zwis­chen­räume des Schaltwerks prob­lem­los erre­ichen und von Dreck befreien.
4. Bei Bedarf nochmal abspritzen und den Vor­gang wieder­holen – der Antrieb­sreiniger dient auch als Schmier­mit­tel.

3. Kette ölen

Das Tunap Sports Ket­tenöl ist so prak­tisch, dass man nur ein Bild für diesen Arbeitss­chritt braucht: Pin­sel draufhal­ten und Öl auf der Kette verteilen. Wichtig ist, immer die Seite der Kette zu schmieren, die die Schal­tröllchen berührt.

Der einge­baute Pin­sel des Tunap Sports Ket­tenöls ist sehr prak­tisch und sorgt für ein­fache und gle­ich­mäßige Verteilung.

4. Dichtungen & Lager schmieren

Ein Schritt der vielle­icht im ersten Moment nach irgendwelchem Spezial­w­erkzeug oder Spezialschmiere schre­it, aber ein klein­er Spritzer Uni­ver­salöl reicht schon sehr weit. Entwed­er

1. Uni­ver­salöl drauf­sprühen, Reste mit einem Tuch abfan­gen.
2. das gle­iche Prozedere mit jedem Lager an deinem Rah­men durchziehen.

Bonus: Klamottenpflege

Dinge die gerne ein­fach in der Waschmas­chine lan­den und das meis­tens nicht unbeschadet über­ste­hen: Schuhe und Schon­er. Dann lieber zum Tex­tildeo greifen – das kann man auch für den Helm benutzen. Spart Strom, Wass­er & Ges­tank.

Dinge, dessen Ges­tank gern etwas länger ertra­gen wird.
Dabei ist mit ein­er Por­tion Tex­tildeo schon einiges getan.

A lit­tle goes a long way” sagt man so schön – nach dem Mot­to, wer ein biss­chen Mühe investiert, der hat lange was davon. Das gilt für die Bike-Pflege auf jeden Fall. Und wenn du das näch­ste Mal dein Auto nach dem Urlaub wieder aus­räumst, ver­giss’ dein armes Fahrrad nicht.