Herbstferien: 4 Dinge, die im Bike-Urlaub nicht fehlen dürfen

Text: Jana Zori­cic // Fotos: Jana Zori­cic, Sebas­t­ian Beil­mann

Die Aufre­gung ist groß, die Fahrräder sind startk­lar und man will sich am lieb­sten in den Urlaub­sort tele­portieren, damit man bloß keine Sekunde Zeit ver­schwen­det. Aber in der Euphorie ver­gisst man gerne ein paar wichtige Sachen, die über Fahrrad­helm und frische Unter­hose hin­aus­ge­hen. Aber keine Sorge, dafür sind wir ja da.

Nur zur Info: egal mit welchem Gefährt und mit welchem motorisierten Vehikel, auch wenn auf den Fotos ein Moun­tain­bike und ein Van abge­bildet sind, kön­nen die Tipps aus diesem Artikel uni­ver­sal angewen­det wer­den.

5 Dinge, du nicht vergessen solltest

1. Fahrrad richtig verstauen/sichern

Egal ob du dein Fahrrad aufs Dach, in den Kof­fer­raum oder an den Kof­fer­raum schnallst, das Fahrrad entsprechend zu sich­ern und empfind­liche Teile zu schützen wird oft auf die leichte Schul­ter genom­men. Wenn dann das geliebte Zweirad doch eine Macke abbekommt oder im schlimm­sten Fall sog­ar zu Schaden kom­men, ist das Geschrei aber groß.

Egal wo du dein Bike ver­staust, das Bike sollte immer gut gesichert und empfind­liche Teile geschützt wer­den.

Dabei ist es wirk­lich nicht viel Aufwand, 5 Minuten mehr zu investieren. Darauf soll­test du acht­en: sind Kabel und Leitun­gen irgend­wo geknickt und gequetscht? Gibt es weit­ere empfind­liche Teile, die geschützt wer­den müssen? Stößt mein Fahrrad irgend­wo an? Alle Stellen, die diese Frage mit ja beant­worten, deckt man am besten mit Pol­stern in Form von Schaum­stoff, Schwäm­men o.ä. ab. War nicht so schw­er oder?

2. Vollständige Werkzeugkiste

Um es vor­weg zu nehmen: ja, es gibt Schä­den, die lassen sich nicht im Urlaub beheben und brauchen eine Werk­statt. Aber mit der richti­gen Grun­dausstat­tung kann man sich viel Kum­mer sparen und sich stattdessen auf den Urlaub konzen­tri­eren. Über die richtige Werkzeug­wahl kann man noch 3 weit­ere Artikel schreiben (wer­den wir auch), aber hier die Grun­dausstat­tung:

  • Flickzeug (Tube­less & Schlauch)
  • Imbus- & Torxset
  • Mini­tool
  • Luft­pumpe
  • Spe­ichen­schlüs­sel
  • Ham­mer & Zange
  • Kabel­binder
  • ggf. Ersatzteile: Brems­beläge, Schlauch, Ven­til
Die Werkzeugk­iste sollte nicht nur als Deko eingepackt wer­den son­dern entsprechend gefüllt sein.

3. Bike-Pflege

Natür­lich wün­scht man sich am lieb­sten keinen Tropfen Regen und Son­nen­schein, wenn man im Urlaub ist. Aber: auch Staub kann eine Menge Dreck am Rad verur­sachen. Eine Flasche Bike-Reiniger einzu­pack­en sollte also Pflicht sein. Wer ein run­dum Pflege-Paket für Bike, Fahrer & Klam­otte haben will, der sollte fol­gen­des ein­pack­en:

Das Tunap Sports-Sor­g­los-Set­up (von links nach rechts): Ket­tenöl, Tex­tildeo, Son­nen­schutz, Antrieb­sreiniger, Mul­ti­funk­tion­söl, Inten­siv-Reiniger. Mit der Vox­om-Bürste wird auch die let­zte Ecke blitze­blank.

4. Sonnenschutz

Warum kriegt so ein banales The­ma gle­ich einen ganzen Absatz? Ganz ein­fach – es ist nicht banal, son­dern eins der wichtig­sten Dinge für jeden Rad­fahrer, das ständig vergessen wird. Ja, man ist stolz auf seine Rad­fahrerbräune, aber die bekommt man auch, ohne sich jedes mal zu verkokeln. Und auch im Herb­st wird die Stärke der Sonne gerne unter­schätzt.

Die Sonne wird stärk­er, die Son­nen­brände heftiger und Krebs will kein­er haben. Die ein­fache Lösung? Son­nen­creme. Oder, wer ein­cre­men has­st: Son­nen­spray. Das Tunap Spray muss man nicht mal ver­reiben – einge­sprüht und fer­tig. Macht auch beim Schwitzen keine Sauerei.

Siehst du den Abdruck von mein­er GPS-Uhr? Den habe ich ganz ohne Son­nen­brand gekriegt.

Hast du noch weit­ere Tipps, was man unbe­d­ingt im Urlaub ein­pack­en sollte? Schreib uns ein­fach eine Mail an kontakt@fahrzeit.de!