Tucano Urbano Beak Pack
Es gibt Teile, die werden ab dem ersten Tag unverzichtbar. Für mich gehört der Tucano Urbano Beak Pack dazu. Foto: Sebastian Beilmann

Lieblingsteil: Tucano Urbano Beak Pack

Wie der Rucksack zu meinem täglichen Begleiter geworden ist

Warum hat ein grauer, unschein­bar­er Ruck­sack einen ganzen Bericht ver­di­ent? Ganz ein­fach, weil er der Tucano Urbano Beak Pack ist – vollgestopft mit nüt­zlichen Details, von denen man nicht wusste, dass man sie braucht. Jet­zt geht es aber nicht mehr ohne! Kick­starter-Hip­ster-Ruck­säcke packt ein, hier kommt Tucano Urbano.

Text: Jana Zori­cic / Fotos: Jana Zori­cic, Sebas­t­ian Beil­mann

Ich liebe Dinge, bei denen sich die Begeis­terung und Nüt­zlichkeit uner­wartet im Laufe des Ken­nen­ler­nens her­ausstellt. Es begann unge­fähr so “Mein Part­ner hat meinen anderen Ruck­sack mitgenom­men, wo tu‘ ich denn jet­zt meine Sachen rein?!”. Um 6 Uhr mor­gens ist das kein Hin­der­nis, mit dem man sich lange beschäfti­gen möchte, denn die Bahn wartet nicht. Und wie es das Schick­sal so wollte, war einen Tag vorher der Tucano Urbano Beak Pack ins Haus geflat­tert. Aus­gepackt, voll­ge­laden und über die Schul­ter geschmis­sen.

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Foto: Sebas­t­ian Beil­mann

Aber Moment mal, was ist das eigentlich für ein geil­er Ruck­sack? Ich wusste nicht, dass ein Sack, den man sich mit zwei Gurten auf den Rück­en schnallt, so viel Euphorie aus­lösen kann.

Und wer jet­zt denkt, dass das an der bun­ten Füt­terung mit dem Tukan im Dschun­gel liegt, der hat nur teil­weise recht.

Erstens: wenn man ihn abstellt, ste­ht er per­fekt. Egal, ob leer oder voll. Zweit­ens, man kann ihn so weit öff­nen, dass man ihn entspan­nt vol­l­laden kann. Aber nicht irgend­wie vol­l­laden, nein.

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Das bunte Innen­fut­ter ist immer ein Hin­guck­er.

Tucano Urbano Beak Pack
Der Ruck­sack fällt ein­fach nicht um. Auch eines der Dinge von denen ich nicht wusste, dass man sie braucht.

Das Lap­top­fach nutzt man sofort intu­itiv, genau wie die vie­len anderen Taschen am Rand des Ruck­sack-Innen­lebens. 3 weit­ere Fäch­er vor dem Lap­top wer­den mit meinem Kalen­der beladen, rechts sind zwei Gum­mis um (in meinem Fall) meine Wasser­flasche zu befes­ti­gen, links ist noch ein Seit­en­fach um (in meinem Fall) ein Mini-Sta­tiv zu ver­stauen, und vorne ist nochmal ein Reißver­schluss für weit­eren Kleinkram.

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Alles per­fekt ver­staut. Und trotz­dem noch Platz für sper­rige Sachen.

Aber das beste ist, dass die Mitte trotz voller Beladung frei bleibt für Jack­en, Einkäufe oder andere sper­rige Sachen. Ich wusste nicht, dass ich diese Sortierung brauche, bis ich sie denn hat­te. Das ist übri­gens ein sehr beruhi­gen­des Gefühl.

Und wenn das denn schon alles wäre…

Die vordere kleine Tasche kommt bei mir für Schlüs­sel und Port­monee zum Ein­satz, weil ich da am schnell­sten dran komme. Die Druck­knöpfe sind sehr groß und nicht so ein­fach zu öff­nen, sodass man jeglich­es Fremd-Gefum­mel am Ruck­sack sofort bemerkt.

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Im Ver­gle­ich zu den Fid­lock-Ver­schlüssen sind die Druck­knöpfe der vorderen Tasche schw­ergängig – stellt sich aber als Dieb­stahl-Schutz her­aus.

Der „Deck­el“ ist aber im Han­dum­drehen geöffnet und wieder geschlossen, dank Fid­lock-Mag­net Ver­schluss und sehr leicht zu bedi­enen­der Kordel (ja, ich wusste auch nicht, dass es da Nutzung­sun­ter­schiede geben kann). Die Mag­netver­schlüsse sind ver­schraubt und nicht gek­lebt – sollte sich ein­er mal lock­er anfühlen, ein­fach wieder festschrauben.

Da ich ein großer Fan von kleinen Details bin, darf dieses Fea­ture nicht uner­wäh­nt bleiben: das Logo ist mit Klett befes­tigt und kann gegen ein rotes aus­ge­tauscht wer­den. Braucht kein Men­sch, aber die Liebe zum Detail zeigt mein­er Mei­n­ung nach auch immer die Liebe zum Pro­dukt.

Und auf dem Fahrrad?

Für Reko­rdtem­per­a­turen bis zu 40 Grad kann der Beak Pack nichts – schwitzende Rück­en habe ich in diesem Som­mer also viele gehabt, denn den Ruck­sack habe ich wirk­lich über­all mit hin genom­men.

Denn zusät­zlich zu den „nor­malen“ Gurten hat der Beak Pack zwei weit­ere Gurte, ein­mal um den Bauch und ein­mal vor der Brust, um ihn auf dem Fahrrad entsprechend sich­ern zu kön­nen. Am Rück­en sind zwei Pol­ster, die das Tra­gen noch angenehmer machen. So angenehm, dass ich den Beak Pack sog­ar mit zum Wan­dern genom­men habe – der Tukan hat also schon einige Höhen­meter mit mir gemacht.

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Man kann den Brust­gurt und den Schul­ter­gurt klas­sisch anle­gen, oder Überkreuz. // Foto: Sebas­t­ian Beil­mann

Aber Tucano Urbano wäre nicht Tucano Urbano, wenn der Ruck­sack nicht bestens auf nass­es Wet­ter vor­bere­it­et wäre.

Der „Deck­el“ ist ohne­hin schon wasserdicht, aber für die harten Fälle befind­et sich – natür­lich – ein Regen­cov­er für den unteren Teil. Das ist mit einem Ver­schluss gesichert, damit es auch nicht flöten geht. Sollte es aber nur leicht reg­nen, ist der Ruck­sack auch ohne schon dicht genug.

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Der Ruck­sack ver­schwindet schnell unter dem einge­baut­en Regen­cov­er. // Foto: Sebas­t­ian Beil­mann

Über 400 Wörter lang von einem Ruck­sack zu schwär­men ist eines der Dinge, von denen ich dachte, das würde niemals vorkom­men. Aber wie ich bere­its sagte, am meis­ten liebe ich Teile, die sich im Laufe des Ken­nen­ler­nens als nüt­zlich erweisen und dann aus meinem All­t­ag nicht mehr wegzu­denken sind. In meinem Fall ist das meine Hydro Flask Wasser­flasche, mein Leucht­turm-Kalen­der und jet­zt auch der Tucano Urbano Beak Pack.

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Mein neues Liebling­steil: Der Tucano Urbano Beak Pack // Foto: Sebas­t­ian Beil­mann

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