Beim Auto ist die Nav­i­ga­tion via GPS-Gerät qua­si Stan­dard. Beim Fahrrad hinkt sie noch immer ein wenig hin­ter­her. Was hier fol­gt, ist kein „Gewusst-wie“-Serviceartikel, son­dern ein klein­er Appetit­mach­er fürs The­ma GPS. Fahrzeit möchte Dir die Berührungsäng­ste nehmen und zeigen, dass es gar nicht viel Zeit braucht, um mit reich­lich Frei­heit belohnt zu wer­den.

Vier gewin­nt
Stellen wir uns mal ganz dumm: GPS bedeutet aufgelöst „Glob­al Posi­tion­ing Sys­tem“ und ist ein Netz von 24 über der Erde kreisenden Satel­liten. Jed­er hat eine hoch­präzise Ato­m­uhr an Bord, die laufend ihren indi­vidu­ellen Zeit­code mit Lauf­bahn­parametern sendet. Alle GPS-Geräte, auch die von Lezyne, emp­fan­gen diese Zeit­codes und kön­nen daraus den Abstand zum jew­eili­gen Satel­liten errech­nen. Aus den Abstän­den zu zwei Satel­liten lässt sich die eigene Posi­tion als kre­is­för­mige Schnittmenge ermit­teln. Die Dat­en eines drit­ten Satel­liten verdicht­en diesen Kreis auf exakt zwei mögliche Aufenthalts­punkte! Durch einen vierten kann man schließlich auch die Höhe des Stand­orts bes­tim­men. Wer­den alle vier Zeit­codes clever ver­rech­net, lässt sich die Posi­tion auf drei bis zehn Meter genau fes­tle­gen.

1. Über­all
Anders als Mobil­tele­fone funk­tion­ieren GPS-Geräte über­all. Sie haben weltweit eine Abdeck­ung von über 99 Prozent. Ob Wüste Gobi, Down­town New York oder Ostsee­küste, sofern das Gerät unter freiem Him­mel genutzt wird, zeigt es umge­hend die Posi­tion an. Damit schlägt das GPS jedes Tele­fon.

2. Kosten­los
Ein­ma­lig ein GPS-Gerät erwor­ben, entste­hen keine weit­eren Kosten, denn das Abrufen der Satel­li­ten­dat­en ist kosten­los. Und längst nicht jedes Gerät und/oder jede Funk­tion benötigt zusät­zlich teure Kar­tendat­en.



3. Freie Fahrt im Schilder­wald
Beschilderung kann in der Fremde sehr nüt­zlich sein, aber die Real­ität sieht meist schlecht aus: Fehlende Schilder, falsche Schilder, zugewach­sene Schilder oder gar Regio­nen mit frem­den Schriften machen die Nav­i­ga­tion schw­er. Das alles ist Dir mit einem GPS-Gerät egal, denn Dein Weg ist auf dem Dis­play. In Dein­er Sprache, in ein­er für Dich gut les­baren Größe.

4. Ein­fach los!
Mit dem GPS-Gerät kannst Du über­all ein­fach los­fahren. Und nichts ist schön­er, als eine unbekan­nte Stadt oder Region ein­fach plan­los und spon­tan zu ent­deck­en. An jed­er Häuserecke der Alt­stadt oder jed­er Weg­ga­belung im Wald entschei­dest Du sit­u­a­tiv, welchen Weg Du ein­schla­gen willst! Das Unbekan­nte kannst Du in allen Facetten auf­saugen, bis der Hunger nach Neuem gestillt ist. Dann kommt das GPS-Gerät ins Spiel: Um sich­er zum Aus­gang­sort zu gelan­gen, fährst Du ein­fach den auf­gezeichneten Weg zurück oder lässt Dich zum Start­punkt routen. Die dig­i­tal­en Brot­krumen nach Hause haben einen entschei­den­den Vorteil: Kein Vogel pickt sie auf!

5. Freie Wahl des Wegs
Wenn Du Dir das Ziel als Weg­punkt auf Deinem GPS anzeigen lässt, kannst Du den Weg dahin völ­lig frei wählen. Der Weg­punkt funk­tion­iert wie eine Kirch­turm­spitze, die Du immer siehst und an der Du Dich ori­en­tieren kannst. Viel bess­er: Anders als die Turm­spitze, die durch Häuser verdeckt, im Nebel ver­hüllt oder bei Dunkel­heit unbeleuchtet sein kann, hast Du den Weg­punkt immer im Blick. Fort­geschrit­tene lassen sich den Weg von A nach B ein­fach als direk­te Luft­linie anzeigen – dann geht das freie Hin­hangeln zum Ziel noch ein­fach­er und Du hast stets die Ent­fer­nung und die Rich­tung im Blick



6. Frei­heit nach Plan
Wer ganz sich­er sein möchte, den richti­gen Weg zu find­en, der plant zu Hause vor. Entschei­dend ist dabei erst ein­mal die Frage, was „richtig“ bedeutet: Suchst Du den kürzesten, schön­sten, schnell­sten oder flach­sten Weg von A nach B? Mach es Dir doch noch ein­fach­er! Klicke mehrere Tracks (wie die Wege im GPS-Sprech heißen) auf Online-Por­tal­en (z. B. www.gpsies.com), die unter­schiedliche Eigen­schaften haben: eine direk­te, eine steile, eine flache, eine touris­tis­che usw.. Dann spielst Du sie sauber betitelt auf dein Gerät. Jet­zt kann Dir vor Ort nicht mehr viel passieren und Du kannst Dich ganz dem Fahrspaß hingeben. Sollte eine Strecke sich als ungeeignet erweisen, wech­selt Du ein­fach auf den näch­sten vor­bere­it­eten Track.

7. Der Preis der Frei­heit
Natür­lich ist nichts umson­st. Der Preis beim GPS ist – neben dem Gerät – Deine Einar­beitungszeit. Es braucht eine Weile, bis Du die Funk­tio­nen Deines Gerätes durch­drin­gen kannst, bis Du das Gerät auf Deine Wün­sche angepasst und beim Zusam­men­stellen von Tracks und dem Trans­fer zwis­chen Inter­net­plat­tfor­men und Gerät eine Rou­tine entwick­elt hast.

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