Dichtmilch

Stan’s Notubes „Tire Sealant“

Warum nix anderes?
Die Milch macht’s. Rund und dicht und fer­tig und sich­er. IM Prinzip macht sie Tube­less erst denkbar. Mit ihre genießt Du alle Vorteile: Trak­tion durch wenig Luft und Pan­nen­sicher­heit. Denn mit Tube­less machen Dir nur noch fette Schlitzer Angst und Du hil­f­st höch­stens ncoh Anderen beim Flicken.

Anschaf­fung (Dat­en, Inhaltsstoffe, Größe, Preis)
Dicht­milch auf Wasser­ba­sis, mit Lat­ex­par­tikeln und Polypropy­leng­ly­col, ver­schließt Ein­stiche bis 6,5 mm Größe, Anwend­bar von ‑34 bis 141 °C, die Por­tion pro Reifen sind 30 ml (Ren­nrad) bis 100 ml (Plus-MTB), 473 ml kosten 16,95 Euro

Box­en­stopp (Pflege, Wartung, Zeit, Werkzeug)
Zum Ein­brin­gen der Milch durch den Ven­tilschaft brauchst Du einen Ven­tilschlüs­sel. Nach 2–7 Monat­en wird auch diese Milch sauer – bzw. hart, sollte man sagen. Darum musst Du sie regelmäßig tauschen (Richtwert 6 Monate) – aber so oft wech­selt man die Reifen eh, oder? Zum Ver­ar­beit­en wer­den Hand­schuhe emp­fohlen, denn der Bestandteil Latex hat in Einzelfällen schon Hau­tir­ri­ta­tio­nen verur­sacht. Die am besten dann auch ohne Latex …

Defekt (Repari­eren, Austauschen)
Härtet nach eini­gen Monat­en und/oder län­ger­er Standzeit aus und muss dann getauscht wer­den. Bei größeren Löch­ern zusät­zlich mit Tube­less-Flickzeug arbeit­en (etwa Lezyne Tube­less Kit, 9,90 Euro)

Exo­dus (richtige Entsorgung, Recy­cling, Upcycling?)
Obwohl wasser­basiert und aus natür­lichen Bestandteilen zusam­menge­set­zt, sollte die Dicht­milch wenn über­haupt, dann sehr stark verdün­nt ins Ab- oder Grund­wass­er gelan­gen. Flüs­sigkeits­bindende Entsorgung im Rest­müll ist geboten, wie’s so schön heißt – also im Lap­pen oder Sägemehl.